Welpentrainingstagebuch Teil 5

Rückruftraining ist in meinen Augen mit das wichtigste, da ein Hund lernen sollte, daher möchte ich euch hier mal Skizzieren, wie ich es aufbaue.

zuerst einige generelle Erklärungen

ich habe eine „Mehrton-Pfeife“ das ist aber generell egal, es funktioniert mit jeder Pfeife 😉

der Pfiff besteht bei mir aus 2 (teilweise 3) Teilen

1. Teil:
ein einzelner Pfiff (bei mir eine aufsteigende Sequenz)
dieser Pfiff ist als Aufforderung die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken – kein Rückruf, wird aber vom Hund oft schon angeboten

2. Teil
ein doppelter Pfiff ( beim mir eine Hoch – Niedrig – Hoch Sequenz)
der eigentliche Rückruf

3. Teil (nicht im Video und nur bei größerer Entfernung)
Teil 2 wird wiederholt bis der Hund bei mir eintrifft

Nun zum Aufbau:

dazu habe ich in erster Linie den „Teil 2“ Pfiff jedes mal dann verwendet, wenn sie eh schon auf dem Weg zu mir war

als Belohnung gibt es aber nicht einfach einen schnöden Keks sondern etwas, was ihr richtig Spass mach – Gaz steht auf fliegende Teile – Spielies, Bälle, Stöckchen? …. also verwende ich in aktuell ein Spielie mit Quietschteil (etwas, was es zuhause nicht gibt!) – dieses extrem hochwertige Teil, fliegt meist so, dass sie zumindest an mir vorbei muss
Manchmal habe ich es auch nur in der Hand und mache eine kleine Spiel Einheit bei mir, bis es fliegt. So dass sie erstmal bei mir verweilt. Sicher ist, aber … es folgt SPASS
Sie darf das Spielie dann gegen Leckerlies tauschen, oder aber zerreissen 😉 Gaz wählt aktuell Option 1

Das habe ich einige Male gemacht. Dann habe ich angefangen, in Situationen, in denen sie stand oder ohne allzu große Ablenkung den Teil 1 des Pfiffes vor zu schalten
hat sie darauf zu mir geschaut, habe ich Teil 2 angefügt.

inzwischen sind wir soweit, dass ich sie auch aus spannenderen Dingen (hier den Rabenkrähen) abrufen kann